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Ferkel, Schweine, Kälber und Großvieh ein- und verkaufen – in diesem
Geschäft ist die Viehhandlung Johannes Winkelhorst aus
Gronau-Epe im Kreis Borken seit mittlerweile 40 Jahren
tätig.
Grund genug, mit etwas Stolz auf das Erreichte
zurückzublicken und das Firmenjubiläum mit einem Tag der
offenen Tür am Samstag, dem 7. Juli zu feiern. Dazu lädt
Familie Winkelhorst ihre Kunden und Geschäftspartner sowie
alle, die das noch werden wollen, ab 14 Uhr auf das
Firmengelände am Kottiger Hook 48 in 48599 Gronau-Epe
herzlich ein.
Die Anfänge
„Begonnen hat alles im Juli 1967“, erinnert sich Seniorchef
Johannes Winkelhorst: „Damals haben meine Frau Hildegard und
ich eine Gaststätte in Heek am Bahnhof erworben. Als zweites
Standbein wurde die Viehhandlung aufgebaut – anfangs mit
einem Pkw und Autoanhänger. Der Schwerpunkt der Arbeit lag
zunächst auf der Ferkelvermarktung.
Elf Jahre nach dem Start, also 1978, siedelte Familie
Winkelhorst dann nach Epe um. 1978 wurde der erste Lkw, ein
7,5-t-Fahrzeug, angeschafft, weil sich das Geschäft
mittlerweile auch auf Großvieh (Bullen, Schlachtkühe)
erstreckte.
Mit dem Erfassen von Mastschweinen und deren Transport zum
Schlachthof beschäftigt sich das rührige Familienunternehmen
etwa seit Ende der 80er-Jahre. Und mit dem Einstieg von
Junior Hans Winkelhorst im Jahr 1992 wurde das Engagement
noch weiter ausgebaut: Nach und nach wurde die
Fahrzeugflotte des Unternehmens auf die heute vorhandenen
sechs Lkw aufgestockt.
Partner der
Bauern
Zurzeit sind bei Winkelhorst sechs Fahrer sowie zwei bis drei
Aushilfen beschäftigt. Dazu kommen Johannes und Hans
Winkelhorst sowie deren Ehefrauen Hildegard und Andrea,
welche das Viehhandelsunternehmen im Büro tatkräftig
unterstützen.
Die Schwerpunkte der Arbeit liegen heute neben dem
Ferkelgeschäft vor allem im Schlachtschweinebereich. Beide
sollen zukünftig noch weiter ausgebaut werden, wobei
Winkelhorst auf Service gegenüber den Kunden setzt. So
gehört die Beschaffung großer einheitlicher Ferkelpartien
für die Mäster ebenso zum Angebot, wie eine schlagkräftige
Verladung des Schlachtviehs und eine optimale Vermarktung.
„Daneben ist die rasche und korrekte Bezahlung der Tiere für
uns eine Selbstverständlichkeit“, erklärt Winkelhorst.
Und auch um die Zukunft braucht man sich offenbar keine
großen Sorgen machen: Mit Stefan (7 Jahre) und Jan (4) steht
mittlerweile die dritte Generation der Familie in den
Startlöchern, um das Unternehmen nach Kräften zu
unterstützen. |